Regeneration nach Marathon: Warum es eine Woche später schlimmer ist als am Zieltag

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Erschöpfter Läufer sitzt im Stadion, den Kopf auf den Knien – Regeneration nach Marathon

Der Kater kommt bei der Regeneration nach Marathon nicht im Ziel, sondern später: Die Beine tun nicht mehr weh, aber das Laufen fällt schwer, die Stimmung ist im Keller und unklar ist, wozu man um sechs aufstehen soll. Wir erklären, wie lange die Erholung nach dem Marathon wirklich dauert, warum sich „ist doch schon vorbei“ täuscht und was Sie in den ersten 14 Tagen tun können.

Fragen und Antworten

Wie lange dauert die Regeneration nach einem Marathon?
Marker für Muskelschäden im Blut normalisieren sich meist in 4–6 Tagen, Entzündungsmarker nach etwa 8. Laut Biopsien dauert die Erholung der Muskelfaserstruktur aber 3–4 Wochen, und einzelne Anzeichen der Regeneration sind noch nach 8–12 Wochen sichtbar.
Was tun nach dem Marathon?
In den ersten Tagen: Schlaf, Essen, Wasser und leichtes Gehen. Danach einige Wochen ruhiges Laufen ohne Intervalle und Tempo. Parallel hilft ein neues Ziel – nicht unbedingt ein Laufziel –, damit Sie nach dem Start nicht ins Leere fallen.
Was ist der Post-Marathon-Blues?
So nennen Läuferinnen und Läufer das Tief nach dem Start: Müdigkeit, schwere Beine und gedrückte Stimmung, die nach einigen Tagen kommen. Körperlich ist das die noch nicht abgeschlossene Muskelregeneration, psychisch der Verlust eines Ziels, auf das Sie monatelang hingearbeitet haben.
Warum tun die Knie nach einem Marathon weh?
Nach 42 km ist die Belastung für Muskeln, Sehnen und Gelenke der Beine sehr hoch, leichte Beschwerden in den ersten Tagen sind häufig. Wenn der Schmerz stechend ist, zunimmt oder nach einer Woche nicht vergeht, lassen Sie sich besser sportärztlich untersuchen.

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