Tränensäcke: Warum auch teure Cremes nicht helfen – und was den Blick wirklich verändert

Tränensäcke sind einer der häufigsten Gründe, eine teure Creme zu kaufen – und einer der häufigsten, von ihr enttäuscht zu sein. Wir klären, woher Tränensäcke und Augenringe kommen, was von Ihnen abhängt, was von den Genen, und warum ein ehrlicher Selbsttest mehr bringt als noch ein Tiegel.
„Tränensäcke“ gehören zu den beliebtesten Beauty-Suchanfragen, in Deutschland schlägt Google dazu sogar „weg in 2 Minuten“ vor, und das Interesse an „under eye bags“ wächst laut Google Trends in den USA stetig. Der Feed bietet Lösungen für jedes Budget: von eiskalten Löffeln bis zu Cremes zum Preis eines Wochenendausflugs. Die unbequeme Wahrheit: Einen Teil der Ursachen erreicht keine Creme, denn sie liegen nicht in der Haut, sondern darunter. Die gute Nachricht: Der andere Teil liegt durchaus in Ihrer Hand.
Tränensäcke – woher kommen sie?
Kurz gesagt: von Flüssigkeit, Alter und Genen – in unterschiedlichen Anteilen. Die Mayo Clinic beschreibt Tränensäcke als leichte Schwellung unter den Augen, die entsteht, wenn das Gewebe um die Augen erschlafft, einschließlich der Muskeln, die die Lider stützen. Das Fett, das normalerweise die Augen stützt, kann in die Unterlider rutschen, und unter den Augen kann sich Flüssigkeit sammeln.
Was Tränensäcke verstärkt, laut Mayo Clinic:
- Wassereinlagerungen – vor allem morgens nach dem Schlafen oder nach einem salzigen Abendessen;
- Schlafmangel;
- Allergien;
- Rauchen;
- Veranlagung – Tränensäcke können in der Familie liegen.
Warum helfen auch teure Cremes nicht gegen Tränensäcke?
Weil eine Creme auf die Haut wirkt, der Tränensack aber oft aus dem Gewebe darunter besteht. Ist unter den Augen Fettgewebe verrutscht, bringt es keine Rezeptur an seinen Platz zurück – weder die günstige noch die teuerste. Und wenn Ihre Eltern Tränensäcke haben, schreibt keine Creme die Veranlagung um.
Welche Art von Tränensäcken Sie haben, zeigt der Selbsttest zu den Ursachen von Tränensäcken und Augenringen, den wir im PDF zu diesem Artikel zusammengestellt haben – zusammen mit einem 21-Tage-Tracker für einen „frischen Blick“.