Gewohnheiten von Hundertjährigen: Was Menschen aus den „Blauen Zonen“ gemeinsam haben

Blog-Redaktion ·

Ältere Menschen spazieren gemeinsam in der Natur – Gewohnheiten langlebiger Menschen

„Blaue Zonen“ sind Regionen der Welt mit ungewöhnlich vielen sehr alten Menschen. Wir zeigen, welche Lebensgewohnheiten dort immer wiederkehren und was Sie davon selbst übernehmen können.

Forschende, die Regionen mit ungewöhnlich vielen sehr alten Menschen untersuchen – die sogenannten „Blauen Zonen“ –, achten nicht auf ein einzelnes „geheimes“ Lebensmittel oder eine Gewohnheit, sondern auf eine Reihe alltäglicher Faktoren, die sich von Region zu Region wiederholen.

Was haben Hundertjährige gemeinsam?

  • Viel natürliche Bewegung über den Tag – Gehen, Gartenarbeit, nicht nur gezieltes Training.
  • Pflanzliche Kost als Basis der Ernährung: Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn.
  • Maß bei den Portionen statt strenger Diäten.
  • Starke soziale Bindungen – Familie, Nachbarn, gemeinsame Aufgaben.
  • Ein Sinn und Engagement – Dinge, für die man morgens gern aufsteht.

Womit fangen Sie an, diese Gewohnheiten zu übernehmen?

Sie müssen nicht alles auf einmal ändern. Am einfachsten beginnen Sie mit Bewegung – lesen Sie den Artikel „Gehen: die am meisten unterschätzte Belastung“ – und bringen nach und nach mehr pflanzliche Lebensmittel auf den Teller, ohne vertraute Speisen abrupt zu streichen.

Wenn Sie einen gesünderen Lebensstil systematisch statt planlos aufbauen möchten, lesen Sie den Artikel „Gesund leben: Ihr Plan für einen Monat“. Und für zusätzliche Energie auf diesem Weg wählen manche X39 oder Y-Age Aeon.

Fragen und Antworten

Was sind die „Blauen Zonen“?
So nennt man einige Regionen der Welt (zum Beispiel Okinawa in Japan oder Sardinien in Italien), in denen deutlich mehr Menschen als im Durchschnitt ein sehr hohes Alter in guter Verfassung erreichen.
Gibt es eine einzige „Formel“ für ein langes Leben?
Nein – Forschende sprechen von einem Zusammenspiel von Gewohnheiten: Bewegung als Teil des Alltags, pflanzliche Kost, soziale Bindungen, Maß beim Essen und ein geregelter Schlaf.
Kann man diese Gewohnheiten übernehmen, ohne dorthin zu ziehen?
Ja, die meisten betreffen den Alltag und nicht den Wohnort: mehr zu Fuß gehen, mehr pflanzliche Lebensmittel essen, Kontakt zu nahestehenden Menschen pflegen.

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