Spaziergänge mit dem Hund: Welchen Nutzen sie für die Gesundheit des Besitzers selbst haben

Beratender Tierarzt ·

Person spaziert mit Hund im Park — Nutzen von Spaziergängen für den Besitzer

Ein Hund ist nicht nur ein Anlass, bei jedem Wetter rauszugehen, sondern ein echter Anreiz für die Gesundheit des Besitzers: Bewegung, Rhythmus und weniger Stress. Wir schauen uns an, was Studien dazu sagen.

Ein Hund ist einer der wenigen „Bewegungsanreize“, den man nicht auf morgen verschieben kann: Er muss bei Regen, Frost und an Tagen, an denen man überhaupt keine Lust hat, aus dem Haus zu gehen, ausgeführt werden. Gerade diese Regelmäßigkeit macht die Hundehaltung zu einem spürbaren Gesundheitsfaktor für den Besitzer selbst.

Wie viel zusätzliche Bewegung ein Hund gibt

Studien zeigen, dass Hundebesitzer im Schnitt 2000–3000 Schritte mehr pro Tag gehen als Menschen ohne Haustier. Das liegt nicht an einmaligen „sportlichen“ Spaziergängen, sondern an der Beständigkeit — man muss jeden Tag rausgehen, unabhängig von Wetter und Arbeitsbelastung. Mehr zum Nutzen des Gehens selbst im Artikel „Der Nutzen des Gehens: die am meisten unterschätzte Belastung“.

Wie sich Hundespaziergänge auf Stress und Stimmung auswirken

  • Der Aufenthalt an der frischen Luft und Tageslicht senken für sich genommen das Angstniveau und helfen, nachts besser zu schlafen.
  • Der Kontakt mit dem Tier ist mit der Ausschüttung von Oxytocin verbunden — dem Bindungs- und Ruhehormon —, und der Spaziergang schafft eine natürliche Pause im Tagesverlauf, besonders für alle, die von zu Hause aus arbeiten.

Wie man mit Nutzen für sich und den Hund spazieren geht

  • Versuchen Sie, mindestens einen Spaziergang pro Tag länger und aktiver zu gestalten, nicht nur die kurzen „Notdurft“-Runden, und wechseln Sie die Route.
  • Nutzen Sie den Spaziergang als Zeit ohne Telefon, und achten Sie bei Hitze und Kälte sowohl auf Ihren eigenen Zustand als auch den des Hundes: Schuhwerk, Wasser, Schutz vor Sonne oder Frost.

Besitzern, die viel und aktiv spazieren gehen, lohnt sich ein Blick auf die X39-Patches von LifeWave — sie helfen, die Energie für regelmäßige lange Spaziergänge aufrechtzuerhalten. Für den Hund selbst nutzen viele auf Reisen und bei aktiven Spaziergängen AcuLife — eine LifeWave-Produktlinie für Tiere, die auf deren Physiologie abgestimmt ist.

Fragen und Antworten

Stimmt es, dass Hundebesitzer sich mehr bewegen?
Ja, Studien zeigen, dass Hundebesitzer im Schnitt 2000–3000 Schritte mehr pro Tag gehen als Menschen ohne Hund, hauptsächlich durch regelmäßige Spaziergänge unabhängig von Wetter und Stimmung.
Senken Hundespaziergänge Stress?
Ja, schon der Spaziergang an der frischen Luft und der Kontakt mit dem Tier senken den Cortisolspiegel und fördern die Ausschüttung von Oxytocin — einem Hormon, das mit Bindungsgefühl und Ruhe verbunden ist.
Wie viel Auslauf braucht ein Hund für den Nutzen von Besitzer und Tier?
Die meisten Hunde brauchen mindestens 30–60 Minuten Aktivität pro Tag, aufgeteilt auf mehrere Spaziergänge. Das reicht meist aus, damit auch der Besitzer einen spürbaren Gesundheitsnutzen davon hat.

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