Ist Reiten gesund? Vorteile für Haltung, Gleichgewicht und Stimmung

Beratender Tierarzt ·

Reiterin reitet im Schritt über ein Feld – ist Reiten gesund?

Ist Reiten gesund? Es tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut: Haltung, Gleichgewicht, frische Luft und der Kontakt zum Tier. In Kasachstan ist das Pferd Teil der Kultur, und immer mehr Menschen kommen der Gesundheit zuliebe in Reitvereine. Wir zeigen, wie Sie beginnen und wie Sie für das Pferd sorgen.

Reiten hat in Kasachstan eine lange Tradition und ist heute zudem eine Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen. Im Sattel arbeiten Rücken-, Bauch- und Beinmuskeln, und die Bewegung des Pferdes „fordert“ den Körper ständig auf, das Gleichgewicht zu halten. Ist Reiten gesund? Eine Metaanalyse von Studien zu Reitangeboten zeigte positive Auswirkungen auf Gleichgewicht und Gehen in verschiedenen Teilnehmergruppen (PubMed).

Ist Reiten gesund für den Körper?

Vor allem für Haltung und Gleichgewicht. Um gerade im Sattel zu sitzen, müssen Sie ständig Rumpf- und Rückenmuskulatur einsetzen.

  • Kräftigt die tiefen Rücken- und Bauchmuskeln.
  • Trainiert Gleichgewicht und Koordination: Eine systematische Übersicht stellte bei gesunden älteren Menschen nach Reittraining und Übungen am Reitsimulator ein besseres Gleichgewicht fest (ScienceDirect); mehr Übungen im Artikel „Gleichgewicht und Sturzvorbeugung“.
  • Die Arbeit mit dem Pferd – Ausmisten, Putzen, Satteln – ist zudem zusätzliche Alltagsaktivität.

Reiten gesund für Rücken, Frauen und Männer?

Für beide Geschlechter ist der Nutzen ähnlich: Haltung, Ausdauer, Stimmung – unterschiedlich sind eher die Ziele. Viele Frauen schätzen die sanfte Arbeit der Becken- und Rückenmuskulatur und die Auszeit von der Stadt, Männer die Ausdauer und Beinkraft in Trab und Galopp. Und für alle ist der Umgang mit dem Pferd ein guter Weg, vom Stress abzuschalten.

Reiten: Nutzen und Risiken – was ist zu beachten?

Das größte Risiko sind Stürze, beginnen Sie deshalb mit Reitlehrerin oder Reitlehrer, mit Helm und auf einem ruhigen Pferd, und steigern Sie die Belastung für Rücken und Knie schrittweise.

Wie sorgen Sie für das Pferd?

Das Pferd ist Ihr Partner, und sein Wohlbefinden ist genauso wichtig wie Ihres. Es braucht ständigen Zugang zu Wasser und Raufutter, Bewegung und die Gesellschaft anderer Pferde (Mad Barn).

  • Wärmen Sie das Pferd vor der Arbeit im Schritt auf und lassen Sie es danach abkühlen – mehr dazu im Artikel „Regeneration des Pferdes nach dem Training“.
  • Kontrollieren Sie Hufe, Rücken und Sattelzeug vor und nach dem Reiten und planen Sie regelmäßige Kontrollen bei Tierarzt und Hufschmied ein (ASPCA).

Für Pferde mit viel Arbeit ziehen Besitzer oft AcuLife in Betracht – LifeWave-Patches für Tiere; mehr dazu im Artikel „AcuLife für Hunde, Katzen und Pferde“. Und für sich selbst wählen viele nach einem aktiven Tag im Sattel X39 – laut Unternehmen unterstützt er die natürliche Bildung des Peptids GHK-Cu, Energie und Regeneration. Die Patches dringen laut Unternehmen nicht in die Haut ein.

Fragen und Antworten

Ab welchem Alter kann man mit dem Reiten beginnen?
Beginnen können Sie in jedem Erwachsenenalter, wenn nichts dagegen spricht. Für ältere Einsteiger ist es wichtig, ein ruhiges Pferd und eine erfahrene Reitlehrerin oder einen erfahrenen Reitlehrer zu wählen.
Wie viele Kalorien verbraucht man beim Reiten?
Das hängt von Gangart und Dauer ab: Schritt ist eine leichte Belastung, Trab und Galopp fordern deutlich mehr. Genaue Zahlen sind individuell.
Brauche ich einen Helm, wenn ich nur Schritt reite?
Ja, ein Reithelm ist immer nötig, auch auf einem ruhigen Pferd und im Schritt.

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