Haltung am Computer: So raubt Ihnen die Sitzarbeit keine Energie

Nach acht Stunden am Computer ist der Körper oft „verspannt“, und für den Abend bleibt keine Energie. Wir zeigen, wie Sie Arbeitsplatz und Tagesablauf einrichten, damit Sitzarbeit weniger schlaucht.
Langes Sitzen ist an sich nicht „schädlich“, doch die statische Anspannung in Nacken, Schultern und unterem Rücken kostet Energie und fühlt sich abends wie Zerschlagenheit an – selbst wenn Sie sich körperlich kaum bewegt haben. Meist liegt es nicht am Training, sondern am Arbeitstag selbst.
Wie richten Sie Ihren Arbeitsplatz ein?
- Die Oberkante des Monitors auf Augenhöhe oder knapp darunter, der Bildschirm etwa eine Armlänge entfernt.
- Die Füße stehen ganz auf dem Boden, die Knie etwa im 90-Grad-Winkel.
- Der untere Rücken lehnt an der Stuhllehne, die Schultern sind entspannt und nicht zu den Ohren hochgezogen.
- Tastatur und Maus so platzieren, dass die Ellbogen nah am Körper bleiben und nicht zur Seite abstehen.
Was können Sie im Laufe des Tages tun?
Alle 45–60 Minuten eine kurze Pause: aufstehen, ein paar Schritte gehen, die Schultern kreisen, den Nacken zur Seite dehnen. Das kostet kaum Arbeitszeit, verringert die Anspannung bis zum Abend aber spürbar. Gut hilft auch ein einfacher Spaziergang in der Mittagspause.
Abends nach einem Tag im Sitzen wirken 10 Minuten leichtes Dehnen gut – sie lösen die Anspannung, die sich über den Tag angesammelt hat. Und für Energie während des Arbeitstags nutzen manche X39 oder Energy Enhancer ohne Koffein.