Handpflege im Winter: wie man Trockenheit und Rissen begegnet

Blog-Redaktion · · Aktualisiert am 29. September 2026

Handcreme im Winter auftragen – Pflege für trockene Haut

Handpflege im Winter brauchen fast alle: Kalte Luft draußen und trockene Heizungsluft drinnen setzen der Haut doppelt zu. Wir zeigen einfache Gewohnheiten, die wirklich helfen, Trockenheit und Risse zu vermeiden.

Handpflege im Winter beruht auf drei Dingen: schonendes Waschen, Creme direkt nach dem Wasser und Schutz vor Kälte. Die Haut der Hände ist dünner als an den meisten anderen Körperstellen und hat kaum Talgdrüsen – deshalb reagiert sie im Winter als eine der ersten mit Trockenheit und kleinen Rissen.

Die gute Nachricht: Für einen spürbaren Unterschied braucht es keine aufwendigen Prozeduren. Ein paar Gewohnheiten genügen, die sich leicht in den normalen Tag einbauen lassen.

Warum leidet die Haut der Hände im Herbst und Winter so?

Im Winter wirken gleichzeitig Kälte draußen und trockene Luft drinnen auf die Hände. Die Haut verliert Feuchtigkeit schneller, als sie sie nachliefern kann.

  • Kalter Wind und niedrige Temperaturen draußen.
  • Trockene Heizungsluft in Innenräumen.
  • Häufiges Händewaschen mit heißem Wasser und Seife, die den natürlichen Schutzfilm abwäscht.
  • Hausarbeit mit Wasser und Reinigungsmitteln ohne Handschuhe.

Wie trockene Luft in der Wohnung nicht nur die Haut, sondern auch den Schlaf beeinflusst, lesen Sie im Artikel „Trockene Luft in der Wohnung im Winter“.

Wie wäscht man die Hände richtig, ohne die Haut auszutrocknen?

Waschen Sie die Hände mit warmem statt heißem Wasser und einem milden Mittel. Heißes Wasser und aggressive Seife tragen die Schutzschicht der Haut am stärksten ab.

  • Wählen Sie ein mildes Mittel ohne intensiven Duft.
  • Tupfen Sie die Hände mit dem Handtuch ab, statt sie abzureiben.
  • Vergessen Sie die Haut zwischen den Fingern und um die Nägel nicht – dort entstehen Risse am häufigsten.

Tipps zur Grundpflege der Haut an den Händen hat auch die American Academy of Dermatology zusammengestellt.

Hände im Winter pflegen: welche Gewohnheiten helfen zu Hause?

Die wichtigste Regel: Cremen Sie die Hände direkt nach jedem Waschen ein, solange die Haut noch etwas feucht ist. So hält das Produkt mehr Feuchtigkeit.

  • Stellen Sie Handcreme an jedes Waschbecken, in die Tasche und auf den Schreibtisch – dann vergessen Sie sie seltener.
  • Tragen Sie bei Hausarbeit mit Wasser und Haushaltsreinigern Gummihandschuhe.
  • Zu Hause ist ein Luftbefeuchter nützlich, wenn möglich.
  • Tragen Sie vor dem Schlafengehen eine dickere Schicht Creme auf – nachts kommt die Haut nicht mit Wasser und Seife in Kontakt.

Wie schützt man die Hände draußen?

Ziehen Sie jedes Mal Handschuhe oder Fäustlinge an, wenn Sie in die Kälte gehen, auch nur kurz. Kälte und Wind gehören zu den Hauptursachen für trockene Haut im Winter.

  • Tragen Sie die Creme 15–20 Minuten vor dem Hinausgehen auf, damit sie einziehen kann.
  • Achten Sie darauf, dass die Handschuhe trocken sind: Feuchter Stoff kühlt die Haut bei Frost noch stärker aus.
  • Wärmen Sie durchgefrorene Hände nicht an der Heizung oder unter heißem Wasser – besser allmählich, mit warmem Wasser oder in einem warmen Raum.

Welche Fehler verstärken trockene Hände?

Am häufigsten trocknen Gewohnheiten die Haut aus, die harmlos wirken.

  • Die Hände mit sehr heißem Wasser waschen, um sich aufzuwärmen.
  • Die Hände feucht lassen und sofort in den Frost hinausgehen.
  • Nur morgens eincremen und die Creme im Laufe des Tages vergessen.
  • Geschirr spülen und putzen ohne Handschuhe.

Wenn Sie wenigstens diese Fehler vermeiden, fühlt sich die Haut der Hände meist schon nach einigen Tagen regelmäßiger Pflege deutlich angenehmer an.

Wann ist Trockenheit mehr als nur saisonal?

Normale Wintertrockenheit lässt nach, wenn Sie die Haut regelmäßig pflegen. Ist das nicht der Fall, sollten Sie sich einer Fachperson vorstellen.

Wie pflegt man Gesicht und Körper im Winter?

Dieselben Prinzipien – sanfte Reinigung, Feuchtigkeit und Schutz – gelten auch für das Gesicht. Im Winter wechseln viele abends zu reichhaltigeren und morgens zu leichten Texturen.

Wie Sie eine Morgen- und Abendroutine für das Gesicht aufbauen, haben wir im Artikel „Alavida-Hautpflege“ beschrieben: Dort geht es um den Tagesnektar Alavida Daily Refresh mit leichter Textur und die Nachtcreme Alavida Nightly Restore für das Abendritual. Mehr zu altersbedingten Veränderungen der Haut im Artikel „Hautveränderungen im Alter“.

Fragen und Antworten

Wie pflegt man die Hände im Winter richtig?
Waschen Sie die Hände mit warmem statt heißem Wasser und einem milden Mittel, cremen Sie sie sofort auf der noch leicht feuchten Haut ein und tragen Sie draußen Handschuhe. Zu Hause hilft ein Luftbefeuchter.
Warum trocknet die Haut der Hände im Winter besonders aus?
Kalte Luft draußen und trockene Heizungsluft drinnen senken gemeinsam die Feuchtigkeit in der oberen Hautschicht. Außerdem haben die Hände wenige Talgdrüsen, deshalb ist die Schutzschicht dünner.
Wie oft sollte man die Hände im Winter eincremen?
In der kalten Jahreszeit am besten nach jedem Händewaschen und nicht nur einmal am Tag. Vor dem Hinausgehen und vor dem Schlafengehen auf jeden Fall.
Schützen Handschuhe die Haut der Hände im Winter?
Ja, Handschuhe verringern die Wirkung von Kälte und Wind – einer der Hauptursachen für Trockenheit. Für Hausarbeit mit Wasser und Reinigungsmitteln sind Gummihandschuhe nützlich.
Wann sollte man mit trockenen Händen zum Hautarzt?
Wenn die Risse tief sind, bluten, schmerzen oder trotz regelmäßiger Pflege nicht abheilen, sowie bei Rötungen und Anzeichen einer Entzündung. Der Arzt sagt Ihnen, welche Pflege Sie brauchen.

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