Homeoffice & Gesundheit: 7 Gewohnheiten, damit das Zuhause Sie nicht altern lässt

Homeoffice & Gesundheit hängen enger zusammen, als man denkt. Der Sitzalltag schleicht sich leise ein: kein Arbeitsweg, keine Gänge zu Kolleginnen und Kollegen, kein Mittagessen außer Haus – vom Bett zum Schreibtisch sind es zwanzig Schritte. Wir erklären, wohin Bewegungsmangel führt, warum das Training am Abend ihn nicht aufhebt und welche 7 Gewohnheiten im Arbeitstag wirklich helfen.
Fragen und Antworten
Wohin führt Bewegungsmangel?
Laut Mayo Clinic ist langes Sitzen mit Übergewicht, erhöhtem Blutdruck und Blutzucker, Bauchfett und ungünstigen Cholesterinwerten verbunden. Die WHO schätzt, dass das Sterberisiko bei unzureichend aktiven Menschen um 20–30 % höher ist als bei ausreichend aktiven.
Ab wie vielen Schritten gilt man als bewegungsarm?
Eine einheitliche Schrittnorm gibt die WHO nicht vor: Richtwert für Erwachsene sind mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche und möglichst wenig Zeit im Sitzen. Im Homeoffice zählt nicht nur die Gesamtzahl der Schritte, sondern auch, wie oft Sie das Sitzen über den Tag unterbrechen.
Wie nehme ich im Homeoffice nicht zu?
Mindestens alle 30–60 Minuten aufstehen und sich bewegen, nicht am Schreibtisch zu Mittag essen und zu Hause nicht Kekse, sondern Obst, Nüsse und Joghurt griffbereit haben. Ergänzen Sie einen Spaziergang statt des Arbeitswegs – er ersetzt die verlorenen Schritte.
Hilft Arbeiten im Stehen?
Ein Stehtisch hilft, die Haltung zu variieren, doch laut Mayo Clinic gleicht Stehen allein die Nachteile langen Sitzens möglicherweise nicht vollständig aus. Am wichtigsten ist, die Position zu wechseln und sich regelmäßig zu bewegen.