Sauna zur Erholung: was die Wissenschaft über Wärme nach dem Training sagt

Wärmebehandlungen werden seit langem zur Erholung nach dem Training genutzt. Wir schauen uns an, was Studien bestätigen und was ein Mythos bleibt.
Sauna und Banja werden seit langem mit Erholung assoziiert, aber das wissenschaftliche Interesse an Wärmebehandlungen ist besonders in den letzten Jahren gestiegen — zusammen mit dem Trend zu Kontrasttherapie und Eisbädern.
Was Studien über Wärme nach dem Training sagen
Regelmäßige Saunanutzung wird mit besserer Durchblutung und einem allgemeinen Entspannungsgefühl in Verbindung gebracht. Einige Studien zeigen einen potenziellen Nutzen für das Herz-Kreislauf-System bei regelmäßiger, nicht nur gelegentlicher Nutzung.
Wärme und Kälte zusammen
Kontrasttherapie — der Wechsel von Wärme und Kälte — ist bei Sportlern beliebt, aber eindeutige wissenschaftliche Belege für eine Überlegenheit gegenüber normaler Erholung fehlen bisher. Viele nutzen sie eher für das subjektive Frischegefühl als als bewährte Methode zur Beschleunigung der Muskelerholung.
Wie man die Sauna sicher nutzt
- Kurze Aufenthalte im Dampfbad, je nach Befinden — 10-15 Minuten reichen meist aus.
- Vor und nach dem Saunagang ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen — Wärmebehandlungen verstärken das Schwitzen.
- Sauna nicht mit Alkohol kombinieren — das erhöht die Belastung für das Herz.
Über die Wechseldusche als zugänglichere Alternative lesen Sie in „Wechseldusche“. Nach der Belastung nutzen viele Sportler zusätzlich X49 zusammen mit X39 — mehr dazu in „Selbstmassage zur Muskelerholung“.