Griffkraft: Warum ein fester Händedruck mit Langlebigkeit verbunden wird – und wie Sie ihn trainieren

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Mann mit grauem Bart hängt an einer Klimmzugstange im Freien – Griffkraft und Langlebigkeit

Griffkraft ist mehr als das Glas, das sich schwer öffnen lässt. In großen Studien hat sie sich als einer der einfachsten Marker für die allgemeine Gesundheit erwiesen. Wir klären, was ein fester Händedruck tatsächlich verrät, ob es Normwerte für die Griffkraft gibt und wie Sie sie zu Hause trainieren.

Fragen und Antworten

Was ist Griffkraft?
Die Kraft, mit der Sie einen Gegenstand mit der Hand zusammendrücken. Sie wird mit einem Handdynamometer in Kilogramm gemessen. Forschende nutzen den Griff als einfachen Marker für die allgemeine Muskelkraft, besonders mit zunehmendem Alter.
Welche Griffkraft ist normal?
Die Normwerte hängen von Alter, Geschlecht, Körpergröße und dominanter Hand ab, deshalb lassen Sie sich eine genaue Einschätzung am besten von einer Fachperson mit Dynamometer geben. Zu Hause ist der Vergleich mit sich selbst sinnvoller: jetzt messen und nach 6 Wochen Training wiederholen.
Wie kann ich meine Griffkraft zu Hause trainieren?
Geeignet sind Handgelenkübungen mit leichten Kurzhanteln, das Drücken eines weichen Balls oder Handtrainers und das Tragen schwerer Taschen. Man beginnt mit einem Satz à 10 Wiederholungen und steigert sich nach und nach auf 2–3 Sätze.
Stimmt es, dass die Griffkraft mit der Lebenserwartung zusammenhängt?
In einer großen Studie mit fast 140 000 Menschen aus 17 Ländern war ein schwächerer Griff mit einem höheren Sterberisiko im Beobachtungszeitraum verbunden. Das ist jedoch ein Zusammenhang, keine nachgewiesene Ursache: Der Griff spiegelt eher den allgemeinen Zustand von Muskeln und Körper wider.

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