Gehör und Alter: wie man einen Hörverlust rechtzeitig bemerkt

Blog-Redaktion ·

Gespräch mit einer älteren Person — Gehörpflege im Alter

Altersbedingter Hörverlust entwickelt sich so allmählich, dass Angehörige ihn oft früher bemerken als die betroffene Person selbst. Wir erklären frühe Anzeichen und Vorbeugung.

Altersbedingter Hörverlust — Presbyakusis — entwickelt sich so allmählich, dass man sich an die Veränderungen gewöhnt und sie selbst nicht bemerkt. Oft bemerken es zuerst Angehörige.

Frühe Anzeichen, auf die man achten sollte

  • Häufiges Bitten, einen Satz zu wiederholen.
  • Das Gefühl, alle um einen herum würden „undeutlich sprechen“.
  • Schwierigkeiten bei Gesprächen an lauten Orten — Cafés, öffentliche Verkehrsmittel.
  • Der Fernseher läuft ungewöhnlich laut.

Was den altersbedingten Hörverlust beschleunigt

Langfristige Lärmbelastung — bei der Arbeit, mit Kopfhörern, bei Konzerten — ist neben dem eigentlichen Alterungsprozess einer der Hauptfaktoren, die altersbedingte Hörveränderungen beschleunigen.

Wie man das Gehör pflegt

Regelmäßige Hörtests ab 50-55 Jahren, Gehörschutz an lauten Orten und die Kontrolle der allgemeinen Gefäßgesundheit helfen, ein gutes Gehör länger zu erhalten.

Über Sehkraft im Alter lesen Sie in „Sehkraft im Alter“, über das Gedächtnis in „Gedächtnis und Alter“. Altersbedingte Veränderungen unterstützen viele mit X39.

Fragen und Antworten

Ab welchem Alter nimmt das Gehör häufiger ab?
Ein spürbarer altersbedingter Hörverlust — Presbyakusis — beginnt meist nach dem 60. Lebensjahr, erste Veränderungen können aber auch früher auftreten.
Was sind frühe Anzeichen eines Hörverlusts?
Die Bitte, Gesagtes zu wiederholen, das Gefühl, andere würden „undeutlich sprechen“, und Schwierigkeiten bei Gesprächen an lauten Orten.
Kann man altersbedingtem Hörverlust vorbeugen?
Vollständig verhindern lässt er sich nicht, aber Schutz vor lautem Lärm und die allgemeine Gesundheitsvorsorge verlangsamen den Prozess.

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