Schlafen mit Partner: gemeinsam im Bett – und doch nicht ausgeschlafen

Schlafen mit Partner bedeutet Nähe – und zugleich Schnarchen am Ohr, Streit um die Decke und unterschiedliche Wecker. Wir zeigen, was Studien über den Schlaf als Paar sagen, warum Schlafmangel so schnell zu Streit wird und wie Sie die Nacht so vereinbaren, dass Sie beide ausgeschlafen aufwachen.
Fragen und Antworten
Zusammen oder getrennt schlafen – was ist besser?
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Eine kleine Studie im Schlaflabor zeigte, dass Paare gemeinsam mit einem höheren Anteil an REM-Schlaf schlafen. Bei Schnarchen oder unterschiedlichem Rhythmus helfen getrennte Nächte aber manchmal beiden, ausgeschlafen zu sein. Wichtig ist, dass es eine gemeinsame Entscheidung ist und keine stille Flucht.
Mein Partner schnarcht – was tun?
Zuerst ohne Vorwürfe reden und praktische Maßnahmen vereinbaren: Ohrstöpsel, weißes Rauschen, unterschiedliche Einschlafzeiten, getrennte Decken. Lautes, häufiges Schnarchen, Atemaussetzer und Tagesmüdigkeit sind ein Grund, ärztlichen Rat einzuholen, wie die American Academy of Sleep Medicine empfiehlt.
Wie oft schlafen Paare getrennt?
Laut einer Umfrage der American Academy of Sleep Medicine schläft etwa ein Drittel der Amerikaner gelegentlich oder dauerhaft wegen des Partners in einem anderen Zimmer. Unter Millennials sind es 43 %.
Warum wirkt sich Schlafmangel auf die Beziehung aus?
Laut AASM ist bei schlechtem Schlaf die Stimmung schlechter, Konflikte sind häufiger und die Fähigkeit sinkt, die Gefühle des Partners richtig zu erkennen. Einfach gesagt: Nach einer schlaflosen Nacht streitet man leichter über Kleinigkeiten.