Fermentierte Lebensmittel und Mikrobiom: was wirklich belegt ist

Unsere Ernährungsberaterin ·

Fermentierte Lebensmittel — Joghurt, Kefir, Sauerkraut

Joghurt, Kefir, Sauerkraut — fermentierte Lebensmittel sind dank der Diskussion über das Mikrobiom zum Trend geworden. Wir schauen, was Studien bestätigen.

Das Interesse am Darmmikrobiom hat fermentierte Lebensmittel aus der Kategorie „nationale Tradition“ in den Mainstream der gesunden Ernährung gebracht — nicht ohne wissenschaftliche Grundlage.

Was Studien zeigen

Arbeiten, unter anderem von Harvard und Stanford, bringen den regelmäßigen Verzehr fermentierter Lebensmittel mit positiven Veränderungen der Mikrobiomvielfalt und bestimmten Entzündungsmarkern in Verbindung.

Welche Produkte man in die Ernährung aufnehmen sollte

  • Joghurt und Kefir mit lebenden Kulturen.
  • Sauerkraut und Kimchi — unpasteurisiert, da Pasteurisierung nützliche Bakterien abtötet.
  • Miso, Tempeh, Kombucha — in moderaten Mengen.

Wie man sie ohne Unwohlsein einführt

Beginnen Sie mit kleinen Portionen und steigern Sie langsam — eine plötzliche Zugabe fermentierter Lebensmittel verursacht manchmal vorübergehende Blähungen.

Mehr über Verdauung und Wohlbefinden in „Darm und Wohlbefinden“.

Fragen und Antworten

Welche Lebensmittel gelten als fermentiert?
Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi, Kombucha, Miso und einige Käsesorten — sie alle durchlaufen einen Fermentationsprozess mit lebenden Kulturen.
Wie viel fermentierte Lebensmittel sollte man täglich essen?
Es gibt keine strenge Norm, aber eine regelmäßige kleine Menge — etwa eine Portion Joghurt oder etwas Sauerkraut täglich — zeigt laut Studien bereits Wirkung.
Können fermentierte Lebensmittel Blähungen verursachen?
Ja, bei einer plötzlichen Erhöhung der Menge in der Ernährung kann vorübergehendes Unwohlsein auftreten — besser schrittweise einführen.

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