Gesunde Fette in der Ernährung: Avocado, Nüsse, Fisch

Unsere Ernährungsberaterin ·

Avocado, Nüsse und Olivenöl — Quellen gesunder Fette

Lange galten Fette als Feind der schlanken Figur, doch ohne sie kann der Körper nicht normal funktionieren. Wir zeigen, welche Fette gesund sind, wie viel man braucht und woher man sie bekommt.

Fette sind an der Hormonproduktion beteiligt, helfen bei der Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K und sind Bestandteil der Zellmembranen. Das Problem liegt nicht in den Fetten an sich, sondern im Überschuss bestimmter Typen — gesättigte Fette und Transfette — und im Mangel an gesunden ungesättigten Fetten, die viele unnötigerweise zusammen mit den „schädlichen“ einsparen.

Welche Fette als gesund gelten

  • einfach ungesättigte — Oliven- und Rapsöl, Avocado, Mandeln, Haselnüsse;
  • mehrfach ungesättigte Omega-3 — fettreicher Fisch (Lachs, Makrele, Sardinen), Leinsamen, Walnüsse;
  • mehrfach ungesättigte Omega-6 — Pflanzenöle, Sonnenblumenkerne — wichtig, aber in der heutigen Ernährung meist ohnehin ausreichend vorhanden.

Wie viel Fett man täglich braucht

Der allgemeine Richtwert sind 20–35 % der Tageskalorien aus Fett, wobei gesättigte Fette bei etwa 10 % gehalten werden sollten. In der Praxis bedeutet das: keine Angst vor Avocado, Nüssen und Fisch, aber Zurückhaltung bei fettigem Fastfood, Wurst und Sahnesoßen.

Wofür der Körper gerade Omega-3 braucht

Omega-3-Fettsäuren werden mit der Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems, der Gehirnfunktion und der Reduktion von Entzündungsprozessen im Körper in Verbindung gebracht. Kommt Fisch selten auf den Tisch, sollte man gezielt pflanzliche Quellen ergänzen — Leinsamen, Walnüsse, Chiasamen.

Fette und antioxidativer Schutz

Ungesättigte Fette sind empfindlicher gegenüber Oxidation, daher braucht der Körper eine gute antioxidative Unterstützung — sie hilft den Zellen, mit oxidativem Stress insgesamt besser zurechtzukommen. Einen Teil einer antioxidantienreichen Ernährung kann man mit dem Y-Age-Glutathione-Patch ergänzen, der das körpereigene Antioxidationssystem unterstützt.

Fette vollständig aus der Ernährung zu streichen, ist unabhängig vom Ziel — Abnehmen oder Formerhalt — keine gute Idee. Viel wichtiger ist es, die Balance zugunsten ungesättigter Quellen — Fisch, Nüsse, Avocado und Pflanzenöle — zu verschieben und keine Angst vor ihrem Kaloriengehalt zu haben.

Fragen und Antworten

Wie viel Fett sollte man täglich essen?
Die allgemeine Empfehlung sind 20–35 % der Tageskalorien aus Fett, überwiegend ungesättigt. Die genaue Grammzahl hängt von der gesamten Kalorienzufuhr ab.
Welche Fette gelten als gesund?
Einfach ungesättigte (Olivenöl, Avocado, Nüsse) und mehrfach ungesättigte, einschließlich Omega-3 (fettreicher Fisch, Leinsamen, Walnüsse). Sie sind bei regelmäßigem Verzehr gesünder als gesättigte Fette tierischen Ursprungs.
Muss man gesättigte Fette komplett meiden?
Nein, aber man sollte sie zugunsten ungesättigter Quellen einschränken. Ein völliger Fettverzicht ist schädlich — Fette werden für die Aufnahme der Vitamine A, D, E, K und für das Hormonsystem gebraucht.

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