Omega-3: wofür sie gut sind und woher man sie bekommt, wenn man keinen Fisch mag

Unsere Ernährungsberaterin ·

Lachs, Walnüsse und Leinsamen — Omega-3-Quellen

Omega-3-Fettsäuren werden mit Herz-, Gehirn- und Hautgesundheit in Verbindung gebracht. Wir schauen, woher man sie bekommt, wenn Fisch nicht zur gewohnten Ernährung gehört.

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den wenigen Ernährungsbestandteilen, deren Nutzen durch Dutzende Studien belegt ist, besonders für das Herz-Kreislauf-System.

Wofür Omega-3 gebraucht wird

Diese Fette sind Teil der Zellmembranen, unterstützen die Gefäßgesundheit und stehen mit einer normalen Nervensystemfunktion in Verbindung. Einige Studien weisen zudem auf ihre Rolle für Haut- und Gelenkgesundheit hin.

Quellen, wenn man keinen Fisch isst

  • Walnüsse und Lein- oder Chiasamen — pflanzliche Quellen von Alpha-Linolensäure.
  • Sojaprodukte und einige angereicherte Lebensmittel.
  • Algenbasierte Präparate — eine Alternative zu Fischöl für alle, die keinen Fisch essen.

Wie viel man braucht

Die genaue Menge hängt von Alter und Gesundheitszustand ab — eine universelle Zahl für alle gibt es nicht. Bei chronischen Erkrankungen oder der Einnahme von Blutverdünnern sollte die Einnahme von Präparaten mit einem Arzt abgestimmt werden.

Über Herzgesundheit lesen Sie in „Herzgesundheit“, über Ernährung fürs Gehirn in „Ernährung fürs Gehirn“.

Fragen und Antworten

Wofür braucht der Körper Omega-3?
Diese Fettsäuren sind an der Funktion des Herz-Kreislauf- und Nervensystems beteiligt und werden auch mit Haut- und Gelenkgesundheit in Verbindung gebracht.
Woher bekommt man Omega-3, wenn man keinen Fisch isst?
Walnüsse, Lein- und Chiasamen, Sojaprodukte sowie pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel auf Algenbasis.
Sollte man Fischölpräparate einnehmen?
Das sollte man mit einem Arzt besprechen — bei ausgewogener Ernährung bekommen viele genug Omega-3 über die Nahrung, in manchen Fällen sind Präparate jedoch sinnvoll.

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