Sport bei Regen: So bleiben Sie zu Hause aktiv, wenn es draußen schüttet

Unser Fitnesstrainer · · Aktualisiert am 29. September 2026

Frau macht Kniebeugen im Wohnzimmer, vor dem Fenster regnet es

Sport bei Regen verlegen Sie am einfachsten nach drinnen – ob draußen Platzregen, Matsch, Smog herrscht oder Sie einfach keine Lust haben rauszugehen. Hier ist ein einfacher Plan für Anfänger: wie Sie starten, welche Übungen mit dem eigenen Körpergewicht Sie wählen und wie oft Sie trainieren.

Sport bei Regen machen Sie am einfachsten zu Hause, wenn Sie nicht nach draußen kommen: 15–20 Minuten Übungen mit dem eigenen Körpergewicht fordern den Körper bereits. Regen, Matsch, Frost oder Smog – der Grund ist nicht so wichtig. Entscheidend ist, vorher festzulegen, womit Sie den gewohnten Spaziergang ersetzen, damit die Bewegung nicht aus dem Tag fällt.

Wie fangen Sie mit dem Training zu Hause an?

Beginnen Sie klein: 2–3 kurze Einheiten pro Woche zur gleichen Zeit. Beständigkeit ist wichtiger als Dauer oder Schwierigkeit.

  • Wählen Sie einen Platz, an dem Sie in jede Richtung einen Schritt machen und sich auf eine Matte legen können.
  • Legen Sie eine Zeit fest – zum Beispiel direkt nach der Arbeit oder vor dem Abendessen.
  • Erste Woche – lockeres Tempo, um zu prüfen, wie der Körper reagiert.

Der Richtwert für die Belastung bleibt derselbe wie draußen: Die WHO empfiehlt Erwachsenen 150–300 Minuten moderate Aktivität pro Woche und Kraftübungen an mindestens 2 Tagen pro Woche (WHO), und auch kurze Bewegungseinheiten zählen mit (CDC).

Sport bei Regen für Anfänger: ein einfaches Programm

Das Programm dauert 15–20 Minuten, braucht keine Geräte und passt zu jedem Wetter. Machen Sie 2–3 Runden mit 30–60 Sekunden Pause zwischen den Übungen (British Heart Foundation, BHF).

  • Gehen auf der Stelle mit hohen Knien – 1 Minute zum Aufwärmen.
  • Kniebeugen auf einen Stuhl – 10–12 Mal.
  • Liegestütze an der Wand oder am Tisch – 8–12 Mal.
  • Zehenstand mit Halt – 15 Mal.
  • Glute Bridge (Beckenheben) auf der Matte – 12 Mal.

Welcher Sport bei Regenwetter: Übungen mit dem eigenen Körpergewicht

Wählen Sie Bewegungen, die große Muskeln beanspruchen: Beine, Gesäß, Rücken, Brust und Rumpf. Sie lassen sich ohne Geräte leicht steigern.

  • Beine: Kniebeugen, Ausfallschritte nach hinten, Zehenstand.
  • Oberkörper: Liegestütze an der Wand, dann am Tisch, dann auf dem Boden mit Knien.
  • Rumpf: Unterarmstütz, „Dead Bug“, Seitstütz auf den Knien.
  • Ausdauer: Gehen auf der Stelle, Step auf die unterste Treppenstufe, Tanzen zu Musik.

Mehr Ideen für den Kraftteil finden Sie im Artikel „Krafttraining ab 40“.

Achten Sie auf die Technik, nicht auf die Zahl der Wiederholungen: Eine langsame, saubere Bewegung bringt mehr als eine schnelle, nachlässige. Wenn eine Übung Gelenkschmerzen auslöst, ersetzen Sie sie durch eine einfachere Variante.

Wie oft sollten Sie zu Hause trainieren?

Für Anfänger funktionieren 3 Einheiten pro Woche mit einem Ruhetag dazwischen gut. An den übrigen Tagen können Sie leichte Bewegung einbauen: beim Telefonieren durch die Wohnung gehen, Treppe, Dehnen.

Die Treppe ist ein guter Ersatz für den Spaziergang: In einer Studie verbesserten kurze Treppenaufstiege (etwa 60 Stufen) dreimal täglich über 6 Wochen die Ausdauer wenig aktiver Menschen (ScienceDaily). Kurze aktive Pausen beschreibt ausführlich der Artikel „Mikrotraining im Tagesverlauf“.

Wie erstellen Sie einen Trainingsplan für zu Hause?

Tragen Sie den Wochenplan genauso ein wie berufliche Termine. Ein Beispiel für den Start:

  • Montag – Programm mit eigenem Körpergewicht, 2 Runden.
  • Mittwoch – 20 Minuten leichtes Ausdauertraining: Gehen auf der Stelle, Treppe, Tanzen.
  • Freitag – Programm mit eigenem Körpergewicht, 3 Runden.
  • Wochenende – ein Spaziergang, wenn das Wetter es erlaubt, oder Dehnen zu Hause.

Bei Regen Sport machen: Wie bleiben Sie aktiv, wenn Sie nicht rauskönnen?

Suchen Sie neben dem Training Gelegenheiten, sich in Innenräumen zu bewegen: ein Spaziergang im Einkaufszentrum, in einer Markthalle oder einem großen Bahnhof, Treppe statt Aufzug, aktives Aufräumen. In Städten mit schlechter Luft ist es hilfreich zu wissen, wann Sie besser zu Hause trainieren – dazu der Artikel „Joggen bei Feinstaub“, und zum Nutzen ganz normaler Schritte „Gehen ist gesund“.

Trübes Wetter und weniger Licht rauben oft Energie, deshalb ist es wichtig, den gewohnten Rhythmus aus Schlaf, Essen und Bewegung beizubehalten. Manche tragen in solchen Phasen den X39-Patch, der laut LifeWave Energie und Erholung unterstützt, und wählen tagsüber Energy Enhancer – einen Patch für gleichmäßige Energie ohne Koffein.

Fragen und Antworten

Wie oft sollte man zu Hause trainieren, wenn es regnet?
Der WHO-Richtwert für Erwachsene sind 150–300 Minuten moderate Aktivität pro Woche und Kraftübungen an mindestens 2 Tagen pro Woche. Für den Anfang passen 3 kurze Einheiten pro Woche mit einem Ruhetag dazwischen.
Wie erstelle ich einen Trainingsplan für zu Hause?
Wählen Sie 4–6 Grundübungen für den ganzen Körper, machen Sie sie 2–3 Mal als Zirkel und pausieren Sie 30–60 Sekunden zwischen den Übungen. Tragen Sie Trainingstage und -zeiten wie normale Termine in den Kalender ein.
Braucht man Geräte für das Training zu Hause?
Nein, für den Anfang reichen das eigene Körpergewicht, ein Stuhl und eine Matte. Später können Sie ein Widerstandsband oder Hanteln dazunehmen.
Welcher Sport ersetzt bei Regen den Spaziergang?
Treppensteigen ist ein praktischer Ersatz: Schon kurze Aufstiege mehrmals am Tag fordern Herz und Beine. Beginnen Sie ruhig und halten Sie sich am Geländer fest.
Wie lange dauert ein Training zu Hause für Anfänger?
15–20 Minuten inklusive Aufwärmen reichen. Auch kurze Bewegungseinheiten zählen zur wöchentlichen Aktivität.

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